20+ Jahre Erfahrung im Brandschutz 500+ zufriedene Kunden Praxisorientierte Übung

Evakuierungsübung nach ASR A2.3

Professionelle Räumungsübungen für Ihren Betrieb - damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt

Eine Evakuierungsübung ist der praktische Test Ihres Brandschutzkonzepts: Funktionieren die Alarmierungswege? Sind die Fluchtwege bekannt und frei? Verhalten sich Mitarbeiter richtig? Nur durch regelmäßige Übungen lässt sich dies überprüfen.

Evakuierungsablauf: 6 Schritte von Alarm über Notruf bis Melden

Evakuierungsübung: Praxistest für den Ernstfall

Funktionieren Alarmierung, Fluchtwege und Sammelplatz? Nur eine echte Übung zeigt es.

Realitätsnahe Simulation

Im Ernstfall bleibt keine Zeit zum Nachdenken. Evakuierungsübungen trainieren Automatismen – vom Alarm bis zur Vollzähligkeitskontrolle am Sammelplatz.

Schwachstellen aufdecken

Blockierte Fluchtwege, defekte Notausgänge oder unklare Zuständigkeiten – Übungen decken Probleme auf, bevor sie im Ernstfall zu Gefahren werden.

Rechtssichere Dokumentation

Jede Übung wird mit Zeitmessung, Teilnehmerliste und Auswertungsbericht dokumentiert. Bei Audits oder Kontrollen sind Sie auf der sicheren Seite.

Warum sind Evakuierungsübungen Pflicht?

ASR A2.3 und Arbeitsschutzgesetz verpflichten Arbeitgeber zu regelmäßigen Räumungsübungen

ASR A2.3 Anforderung

Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A2.3 fordert in Abschnitt 9.3 regelmäßige Räumungsübungen. Arbeitgeber müssen prüfen, ob Flucht- und Rettungswege funktionieren.

Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

Das ArbSchG verpflichtet Arbeitgeber zur Unterweisung in Notfallmaßnahmen. Evakuierungsübungen sind praktischer Bestandteil dieser Pflicht – mit Dokumentationsnachweis.

Sonderbauten-Vorgaben

Schulen, Krankenhäuser, Hotels und Versammlungsstätten haben teils strengere Anforderungen – bis hin zu halbjährlichen Übungen laut Sonderbauverordnung.

Was wird bei der Evakuierungsübung geprüft?

Drei zentrale Bereiche stehen im Fokus jeder Räumungsübung

Alarmierung

Funktioniert der Brandalarm zuverlässig? Wird er in allen Gebäudeteilen gehört? Wie schnell reagieren Mitarbeiter nach Auslösung? Wir messen Reaktionszeiten und prüfen die Alarmierungskette.

Fluchtwege

Sind alle Fluchtwege frei und zugänglich? Öffnen sich Notausgänge problemlos? Ist die Beschilderung erkennbar? Funktioniert die Notbeleuchtung? Jeder Fluchtweg wird geprüft.

Sammelplatz

Kennen alle Mitarbeiter den Sammelplatz? Wie schnell sind alle dort versammelt? Funktioniert die Vollzähligkeitskontrolle? Wir messen die gesamte Evakuierungszeit.

So läuft Ihre Evakuierungsübung ab

In vier Schritten zur professionellen Räumungsübung

1

Planung & Vorbereitung

Wir stimmen Termin, Szenario und Zielsetzung mit Ihnen ab. Entscheidung: angekündigte oder unangekündigte Übung. Feuerwehr wird informiert.

2

Alarmierung & Beobachtung

Der Brandalarm wird ausgelöst. Unsere Beobachter erfassen Reaktionszeiten, Verhalten der Mitarbeiter und die Nutzung der Fluchtwege.

3

Evakuierung & Sammlung

Das Gebäude wird über die Fluchtwege geräumt. Alle Mitarbeiter versammeln sich am Sammelplatz. Die Vollzähligkeit wird geprüft und die Gesamtzeit gemessen.

4

Auswertung & Bericht

Detaillierte Nachbesprechung mit allen Beteiligten. Sie erhalten einen Bericht mit Zeiten, Schwachstellen und konkreten Verbesserungsvorschlägen.

Angekündigt oder unangekündigt?

Beide Varianten haben Vorteile – wir empfehlen den Wechsel

Angekündigte Übung

Die Mitarbeiter wissen vorab Bescheid. Vorteil: Die Übung läuft stressfreier ab und eignet sich besonders als Lernübung. Abläufe können in Ruhe erklärt und trainiert werden. Ideal für die erste Übung oder nach größeren Änderungen im Betrieb.

Unangekündigte Übung

Die Mitarbeiter werden überrascht – wie im echten Notfall. Vorteil: Sie sehen das reale Verhalten ohne Vorbereitung. Schwachstellen werden deutlich sichtbar. Ideal als Folgeübung, wenn die Grundlagen bereits trainiert wurden.

Wer muss an der Evakuierungsübung teilnehmen?

Im Idealfall alle anwesenden Personen – nur so wird der Ernstfall realistisch simuliert. Dazu gehören Mitarbeiter, Besucher und externe Dienstleister. Brandschutzhelfer und Evakuierungshelfer haben besondere Aufgaben (Räumung prüfen, Vollzähligkeitskontrolle). Mitarbeiter in kritischen Positionen (z.B. Serverraum, Produktion) können nach Absprache ausgenommen werden.

Häufige Fragen zur Evakuierungsübung

Antworten auf die wichtigsten Fragen unserer Kunden

Wie oft sollte eine Evakuierungsübung stattfinden?

Mindestens einmal jährlich – je nach Betriebsart und Gefährdungsbeurteilung. Sonderbauten wie Schulen, Krankenhäuser oder Hotels können häufigere Übungen vorschreiben (teils halbjährlich).

Wie lange dauert eine Evakuierungsübung?

Die eigentliche Räumung dauert meist 5 bis 15 Minuten. Mit Vorbereitung, Durchführung und Nachbesprechung sollten Sie insgesamt 1 bis 2 Stunden einplanen.

Muss die Feuerwehr vorher informiert werden?

Ja, die Feuerwehr sollte vorab über die Übung informiert werden, damit es nicht zu Fehlalarmierungen kommt. Wir übernehmen die Abstimmung mit der Feuerwehr für Sie.

Was kostet eine Evakuierungsübung?

Die Kosten hängen von Unternehmensgröße, Gebäudekomplexität und gewünschtem Umfang ab. Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot – die Erstberatung ist kostenfrei.

Können wir die Übung auch selbst durchführen?

Theoretisch ja, aber externe Fachleute haben den neutralen Blick von außen und erkennen Schwachstellen, die intern oft übersehen werden. Zudem bringen wir Erfahrung in Zeitmessung und rechtssicherer Dokumentation mit.

Was passiert, wenn Mängel aufgedeckt werden?

Genau dafür sind Übungen da. Wir dokumentieren alle Mängel und geben konkrete Handlungsempfehlungen. Bei Bedarf führen wir nach Behebung eine Nachübung durch, um den Erfolg der Verbesserungen zu prüfen.

Evakuierungsübung planen?

Kontaktieren Sie uns für eine professionelle Räumungsübung in Ihrem Unternehmen – mit detaillierter Auswertung und rechtssicherer Dokumentation.

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